Was die Noten bedeuten
15W-40 und 10W-40 haben die gleiche zweite Nummer und erreichen daher die gleiche Dicke, sobald der Motor Betriebstemperatur hat. Ein Öl der Klasse 40 verhält sich im heißen Zustand gleich, egal welches Öl Sie wählen, was bedeutet, dass der Heißlaufschutz effektiv aufeinander abgestimmt ist.
Der Unterschied ist die erste Zahl mit dem W, die den Kaltstartfluss beschreibt. 10 W fließen bei niedrigen Temperaturen freier als 15 W, sodass ein 10W-40-Motor das Öl an einem kalten Morgen etwas schneller zirkulieren lässt. Keines der Öle ist im heißen Zustand dicker; Der einzige praktische Unterschied besteht darin, wie leicht jeder fließt, bevor der Motor warm wird.
Welches Ihr Motor braucht
Verwenden Sie die in Ihrer Bedienungsanleitung angegebene Qualität. Da beide 40 Grad heiß sind, hängt die Wahl vom Kaltstartverhalten, dem Klima und dem Motortyp ab. 15W-40 ist eine seit langem bewährte Hochleistungs- und Dieselsorte, die häufig in kommerziellen Motoren und in heißen Klimazonen verwendet wird, wo die Kaltflussbegrenzung selten eine Rolle spielt. 10W-40 kommt in vielen Benzin- und Allzweckmotoren vor und verträgt Kaltstarts besser.
Die Spezifikation ist hier genauso wichtig wie die Viskosität. Für Diesel- und Hochleistungsmotoren sind oft Öle erforderlich, die bestimmte Branchen- oder Herstellerspezifikationen erfüllen, und 15W-40-Produkte werden häufig so formuliert, dass sie diese erfüllen. Wenn das Handbuch auch eine Spezifikation nennt, reicht es nicht aus, die Note allein abzugleichen – überprüfen Sie beides.
Wenn in Ihrem Handbuch eine Note aufgeführt ist, befolgen Sie diese. Wenn es entweder erlaubt oder die Auswahl nach Temperatur festlegt, tendieren Sie zu 10W-40, wo Kaltstarts üblich sind, und zu 15W-40 bei konstant warmen Bedingungen oder wenn eine Diesel- oder Hochleistungsspezifikation dies erfordert. Die Klasse und Spezifikation auf dieser Seite spiegeln das Design und den Verwendungszweck Ihres Motors wider. Vergleichen Sie sie also, anstatt zu raten.